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Wirtschaftsmotor AIDA

Wirtschaftsmotor AIDA

AIDA ist weiter auf Wachstumskurs

Die Nachfrage nach Hochseekreuzfahrten ist so groß wie nie. Die Ergebnisse der alljährlichen Studie „Der Hochsee-Kreuzfahrtmarkt Deutschland“ von Cruise Lines International Association (CLIA) Germany und dem Deutschen Reiseverband e.V. (DRV) zeigen erneut, dass Deutschland 2016 weiterhin mit 11,3 Prozent der wachstumsstärkste Markt für Kreuzfahrten in Europa ist. Weltweit rangiert Deutschland hinter den USA auf Platz zwei der größten Kreuzfahrtmärkte.

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Das Gästeaufkommen in Deutschland hat sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdreifacht. Deutschlands Kreuzfahrtindustrie rangiert europaweit auf Platz eins der Gästezahlen. 2016 unternahmen 2,02 Millionen Deutsche eine Kreuzfahrt, was erneut eine deutliche Steigerung zum Vorjahr darstellt. 2015 waren es noch 1,81 Millionen Gäste. Der erwirtschaftete Reiseumsatz auf dem deutschen Hochseekreuzfahrtmarkt lag im Jahr 2016 bei insgesamt 3,38 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2,87 Milliarden Euro). Die weiteren Wachstumsprognosen für die Kreuzfahrtindustrie sind vielversprechend.

AIDA Cruises als Marktführer in Deutschland ist dabei der wichtigste Wachstumstreiber. Von den rund 2,02 Millionen deutschen Kreuzfahrtpassagieren im Jahr 2016 verbrachten mehr als 900.000 ihre Kreuzfahrt an Bord eines AIDA Schiffes. Mit der Indienststellung unserer neuen Schiffe, AIDAprima und AIDAperla, initiieren wir einen neuen Wachstumsschub auf dem deutschen Kreuzfahrtmarkt. In den kommenden Jahren wird die AIDA Flotte auf 14 Schiffe wachsen. Wichtig für AIDA Cruises ist es dabei stets, das Wachstum nachhaltig und verantwortungsvoll zu gestalten. AIDA Cruises hat einen Milliardenauftrag für zwei Schiffe der nächsten AIDA Generation an die MEYER WERFT im niedersächsischen Papenburg vergeben. Die beiden Neubauten, die die AIDA Flotte ab 2018 verstärken, können als erste Kreuzfahrtschiffe zu 100 Prozent mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden. LNG ist der sauberste zur Verfügung stehende fossile Treibstoff in der Schifffahrt. Im Vergleich zur Nutzung von herkömmlichem Marinediesel senken wir unsere Emissionen dadurch um ein Vielfaches. Schwefeloxide und Feinstaub werden nahezu überhaupt nicht mehr emittiert. Damit übernimmt AIDA Cruises auch eine Vorreiterrolle im Umweltschutz.

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Jedes neue Schiff, das wir zukünftig in Dienst stellen, schafft neue Arbeitsplätze. Davon profitiert nicht nur die Kreuzfahrtbranche selbst, sondern auch die Zulieferindustrie. Rund drei Viertel der Zulieferer für AIDAprima und AIDAperla haben ihren Sitz in Deutschland oder der Europäischen Union. Die Wirtschaftsleistung der europäischen Kreuzfahrtbranche lag 2015 bei 41 Milliarden Euro und die Crew und Mitarbeiter der Kreuzfahrtunternehmen wurden mit mehr als elf Milliarden Euro vergütet.

Auch in den Zielregionen leisten Kreuzfahrtunternehmen einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung. Beispielsweise kooperiert AIDA Cruises bei Landausflügen mit lokalen Agenturen, beschäftigt zahlreiche Zulieferer, tätigt Einkäufe in den Zielregionen und nimmt die Dienste der örtlichen Hafenagenturen und Häfen in Anspruch.

Am liebsten bereisten vier von fünf Deutschen 2016 europäische Fahrtgebiete (76,2 Prozent): Ein gutes Drittel der deutschen Kreuzfahrtgäste machte im vergangenen Jahr eine Kreuzfahrt durch Nordeuropa, zu den Britischen Inseln sowie durch die Ostsee (36,0 Prozent). Die Mittelmeerregion war mit 28,3 Prozent auch eines der beliebtesten Reiseziele der deutschen Kreuzfahrttouristen. Bei den Reiserouten geht der Trend zu mehr Vielfalt: Immer mehr Kreuzfahrtgäste besuchen beispielweise Ziele an der Atlantikküste oder die Kanarischen Inseln (11,9 Prozent) sowie Nordamerika und die Karibik (11,6 Prozent).

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Vom anhaltenden Wachstum der Kreuzfahrtindustrie profitieren auch die deutschen Häfen und verzeichnen weitere Steigerungen bei den Gästezahlen.

Der Hamburger Hafen behauptete auch 2016 seine Spitzenposition als deutscher Kreuzfahrthafen Nummer eins mit rund 722.000 Kreuzfahrtgästen. 171-mal lief ein Kreuzfahrtschiff den Hamburger Hafen an. Die letzte Studie der Handelskammer Hamburg zur Wertschöpfung durch die Kreuzfahrt aus dem Jahr 2013 bezifferte die Wertschöpfung, die das Kreuzfahrtgeschäft in Hamburg generiert, auf 60 Millionen Euro. Hinzu kommen durch kreuzfahrtbegeisterte Touristen bedingte Umsätze, die 2013 bei ca. 45 Millionen Euro lagen.

Die Hansestadt Rostock konnte 2016 im Ostseebad Warnemünde 553.000 Kreuzfahrtpassagiere verzeichnen und errang den zweiten Patz im Deutschlandvergleich. Warnemünde konnte seine Stellung als der am häufigsten angesteuerte Kreuzfahrthafen Deutschlands mit 182 Anläufen halten. Auf Grundlage einer Studie der Universität Rostock zum Ausgabeverhalten der Passagiere und Crewmitglieder ist davon auszugehen, dass in der Saison 2015 circa 15 Millionen Euro von Seereisenden und Besatzungsmitgliedern insbesondere im lokalen und regionalen Einzelhandel, Hotel- und Gaststättengewerbe, öffentlichen Personennahverkehr, bei Taxiunternehmen und Parkplatzbewirtschaftern in Warnemünde, Rostock und Umgebung ausgegeben wurden. Hinzu kommen die Umsätze, die Busreiseunternehmen, Bahn, Landausflugsagenturen, Ver- und Entsorgungsunternehmen, Schiffsmakler, Lotsen und Hafenbetreiber durch die Kreuzschifffahrt erzielten.

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Der Seehafen Kiel erreichte 2016 den dritten Platz in Deutschland mit 485.497 Kreuzfahrtgästen 2016. Er wurde 147-mal von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.

Allein in diesen drei Häfen unternahmen Schiffe der AIDA Flotte insgesamt 170 Anläufe und trugen damit maßgeblich zur positiven Bilanz bei.

Kreuzfahrt verknüpft Lifestyle mit Vielfalt und Komfort und das bei einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Trend geht zum Multigenerationenurlaub. Kein anderer Zweig in der Tourismusindustrie geht auf den demografischen Wandel so gezielt ein wie die Kreuzfahrt. Sie punktet mit Innovationen, hoher Flexibilität und individuellen Angeboten für alle Zielgruppen und Altersstufen. Das macht diese Reiseform für alle Generationen so attraktiv und erklärt auch ihr langfristiges Wachstumspotenzial.

Grundsätzlich geht Wachstum für AIDA immer einher mit nachhaltigem Wirtschaften, in das wir auch unsere Geschäftspartner einbinden. Wir orientieren uns dabei an unserem Konzept der umfassenden Qualität. Das heißt, dass wir bei unseren ökonomischen Entscheidungen auch die Umwelt, die Gesellschaft, unsere Geschäftspartner sowie das Wohl unserer Gäste im Blick haben. Die Produkte, die wir beschaffen, nutzen und anbieten, sollen nach Möglichkeit wiederverwertbar sein. Im Idealfall bestehen sie bereits selbst aus weiterverwerteten Produkten, da dies die natürlichen Ressourcen schont. Unser Ziel ist es, langfristig eine nahezu vollständige Kreislaufwirtschaft herzustellen, in der praktisch kein Abfall mehr produziert wird. Umfassende Qualität bedeutet auch, dass die Produkte, die bei uns und unseren Geschäftspartnern zum Einsatz kommen, gesund und praktisch für ihren Nutzer sein sollen. Wenn sie weiterverwertbare Ressourcen enthalten, kommen die Produkte der Umwelt und der Wirtschaft gleichermaßen zugute. Neben technischer Effizienz ist diese Strategie der umfassenden Qualität die Basis unseres Nachhaltigkeitskonzepts – und eine Grundlage für unseren wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft.