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Verantwortung und gesellschaftliches Engagement

Verantwortung und gesellschaftliches Engagement

„AIDA cares“ ist nicht nur der Name unseres Nachhaltigkeitsprogramms, sondern auch Ausdruck unserer Unternehmenskultur. Mit unserem sozialen Engagement übernehmen wir Verantwortung und leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im In- und Ausland.

Unsere Unternehmenskultur: Erfolge teilen

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Für uns ist es selbstverständlich, einen Teil unseres Erfolges an die Gesellschaft zurückzugeben.

Die Vergabe unserer Spendengelder erfolgt im Einklang mit unserer Spendenrichtlinie. Das heißt, dass unser Spendenkomitee seine Entscheidungen transparent und nach festgelegten Kriterien trifft. 2017 unterstützten wir Projekte mit über 386.000 Euro.

AIDA Cruises setzte unter anderem sein langjähriges Engagement für Projekte von SOS-Kinderdorf e.V. fort und übergab Anfang 2017 an die Kinderhilfsorganisation eine Spende in Höhen von 102.450 Euro sowie im Laufe des vergangenen Jahres weitere 8.000 Euro. Die Spenden kamen dem SOS-Kinderdorf Iloilo auf den Philippinen sowie dem SOS-Kinderdorf Los Mina (Santo Domingo) in der Dominikanischen Republik zugute. Seit 2005 spendete AIDA Cruises mehr als eine Million Euro für verschiedene Projekte von SOS-Kinderdorf e.V. in Deutschland, Afrika, Asien und jetzt auch in der Karibik an die Kinderhilfsorganisation.

Unser Mutterkonzern Carnival Corporation & plc spendete, auch mit der Unterstützung von AIDA Cruises, mehr als zehn Millionen US Dollar für die Unterstützung der Opfer des Hurrikans „Irma“ sowie weitere zwei Millionen US Dollar für Betroffene des Hurrikans „Harvey“, welche im letzten Jahr große Teile der Karibik sowie Küstenregionen der USA verwüsteten.

Im Frühjahr 2017 spendete die Costa Gruppe, zu der auch AIDA Cruises gehört, an Mercy Ships 100.000 Euro als Beginn einer gemeinsamen Entwicklungshilfe. Die internationale NGO Mercy Ships möchte den Zugang zur medizinischen Grundversorgung in Entwicklungsländern verbessern und betreibt daher das weltgrößte, nicht militärische Lazarettschiff, die „Africa Mercy“, mit einer Besatzung von über 400 ehrenamtlichen Helfern aus 40 verschiedenen Ländern. Seit Juli 2017 unterstützten die Bordingenieure Tomislav Zubovic und Robert Schulz als erste AIDA Volontäre die Crew der „Africa Mercy“ in Westafrika.

AIDA fördert auch den Wiederaufbau in anderen von Naturkatastrophen verwüsteten Regionen, wie auf den Philippinen und in der Karibik. Wir übergaben der Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP eine Spende in Höhe von 42.265 Euro für den Wiederaufbau einer Grundschule auf den Philippinen. Die ersten AIDA Schule entsteht derzeit in einem Armenviertel von Cebu auf der gleichnamigen Insel. Heftige Überschwemmungen hatten im Dezember 2017 viele Schulen in der Region zerstört.

AIDA setzte sich 2017 ebenfalls für die Krebshilfe ein und unterstützte die Stiftung Deutsche Krebshilfe, den Verein zur Förderung krebskranker Kinder Rostock e.V. und den Verein Hanse-Tour Sonnenschein e.V. 10.000 Euro erhielt 2017 die „Stiftung – Chancen für Kinder“, um Trinkwasseraufbereitungsprojekte für Kinder in Schwellen- und Entwicklungsländern zu ermöglichen. Aber auch verschiedene Einrichtungen ganz in unserer Nähe wurden von uns gefördert, z. B. die Kitas „Kalis Kinderwelten“ und „Haus Sonnenblume“. AIDA Cruises war 2017 Gastgeber der Preisverleihung „Goldene Bild der Frau“, mit der Europas größte Frauenzeitschrift sechs Frauen für ihr ehrenamtliches Engagement und Zivilcourage auszeichnet. Als besondere Würdigung übergab AIDA Präsident Felix Eichhorn den Preisträgerinnen an Bord von AIDAprima zusätzlich jeweils 10.000 Euro für die Unterstützung ihrer Projekte.

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Wir kooperieren seit Ende 2017 mit der Hochschule Wismar im Rahmen maritimer Studiengänge, spezieller Qualifizierungen und der Förderung von Studenten der Kreuzfahrtindustrie. Außerdem unterstützen wir den Studiengang Schiffselektrotechnik mit einer Stiftungsprofessur.

AIDA übernahm 2017 eine Studentenpatenschaft im Rahmen des Projektes GAME des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Das internationale Studententeam forscht an Themen des Meeresschutzes und Klimawandels.

2017 haben wir die Patenschaft für eine Grüne Meeresschildkröte namens „Frieda“ im Deutschen Meeresmuseum Stralsund für fünf Jahre verlängert, um darauf aufmerksam zu machen, dass Meeresmüll eine Gefährdung dieser Art und vieler anderer Meeresbewohner ist. Außerdem unterstützten wir den „One Earth - One Ocean e.V.“, der mit dem Katamaran „SEEKUH“ auf den Weltmeeren Müll einsammelt. Auch in der Sportförderung war AIDA Cruises 2017 aktiv. So unterstützen wir den Ruder-Weltmeister Hannes Ocik, Schlagmann des Deutschland-Achters. Zudem förderten wir weitere Sportvereine aus der Region, wie den Rostocker Segelverein Citybootshafen e.V., den Polizei-Sportverein Schwerin e.V. sowie Sportaktionen von AIDA Mitarbeiterteams, wie Beachvolleyball, Fußball oder Drachenbootfahren. Kulturelle Vielfalt ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur von AIDA Cruises. Das Unternehmen beschäftigt Mitarbeiter aus über 40 Nationen.

 

Weltoffenheit, Respekt und Teamarbeit zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten sind fest im Unternehmen verankert.

 

Diese Werte sind gelebte Praxis und nicht zuletzt deshalb unterstützte AIDA 2017 den Verein Bürgerinitiative Bunt statt braun e.V. oder den Migrantenrat MIGRO, ein kommunales Gremium der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock, der sich für die Interessen ausländischer Mitbürger einsetzt. AIDA tritt auch als Förderer kultureller Veranstaltungen auf. Seit mehr als 15 Jahren unterstützt AIDA Cruises als Hauptsponsor die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und damit das wichtigste Klassikfestival in Deutschland. Mit dem Sponsoring der Teens-Konzerte des Volkstheaters Rostock in der Spielzeit 2017 förderte AIDA Cruises zudem den musikalischen Nachwuchs.

Beteiligung an Forschungsprojekten

AIDA Cruises beteiligt sich an zahlreichen Forschungsprojekten, um die Entwicklung neuer Technologien zum Umweltschutz voranzutreiben.

1. AIDA Cruises ist sich seiner Verantwortung bewusst und leistet seit Jahren Pionierarbeit im Bereich der Entwicklung alternativer Antriebsformen. Seit 2009 beteiligen wir uns am Forschungsprojekt „Toplaterne“ im Rahmen von „e4ships“. Hier geht es um die Untersuchung von Fragen der ökologischen, technischen und wirtschaftlichen Bewertung des Einsatzes von Brennstoffzellen auf Schiffen. Ein weiterer essenzieller Bestandteil des Projektes ist die Formulierung von Regeln und Standards für die Zulassung und Installation von Brennstoffzellen auf Schiffen und die Nutzung emissionsarmer Treibstoffe. 2017 starteten wir mit dem Projekt Pa-X-ell 2 in eine neue Phase von e4ships. Hierbei geht es um die Durchführung von Praxistests. Es ist geplant, den Einsatz der Brennstoffzellen direkt an Bord unserer nächsten Schiffsgeneration, die ab 2018 in Dienst gestellt wird, zu testen.

2. Zusammen mit dem Prüfinstitut für Abwassertechnik in Aachen untersuchen wir die technischen Möglichkeiten zur kontinuierlichen Optimierung der Klärleistung unserer Schiffe.

3. 2016 wurde das Projekt NAUTEK, das durch AIDA Cruises unterstützt wurde, erfolgreich abgeschlossen. NAUTEK, das sich mit den Möglichkeiten zur Aufbereitung, Reinigung und Wiedernutzung von Abwässern auf Kreuzfahrtschiffen befasste, lieferte vielversprechende Ergebnisse und tritt mit dem Folgeprojekt CLEAN in eine weitere Forschungsphase ein. CLEAN beschäftigt sich mit der Verwertung von Lebensmittelabfällen und Schiffsabwasser, um die organischen Bestandteile direkt an Bord für die Biogasgewinnung und energetische Verwertung nutzbar zu machen.

4. Gemeinsam mit unserem Partner Futouris e.V. und weiteren Unternehmen haben wir ein Projekt für die nachhaltige Beschaffung und Verwertung von Lebensmitteln in der Kreuzfahrt auf den Weg gebracht. Es fanden an Bord unserer Flotte Untersuchungen zu Möglichkeiten einer weiteren Reduktion von Lebensmittelabfällen statt. Ein Ergebnis ist unter anderem ein Handlungsleitfaden für Mitarbeiter, der die Auswahl, Zubereitung und Präsentation von Lebensmitteln in Hinblick auf deren Nachhaltigkeit zusammenfasst.

Umfassende Qualität

Unser Kreislauf-Konzept

Zu unserem Nachhaltigkeitskonzept gehört neben technischer Effizienz auch die Strategie der umfassenden Qualität. Ziel ist es, dass alle Produkte und Dienstleistungen weniger Ressourcen verbrauchen und somit einen positiven Effekt auf die Gesellschaft und Umwelt haben. Bei all unseren Entscheidungen haben wir deshalb stets den Gesamtzusammenhang und die möglichen Folgen im Blick. Das gilt für unser Handeln und das unserer Partner.

Nachhaltiges Lieferantenmanagement

Wir haben konzernweit einen Verhaltens- und Ethikkodex für Geschäftspartner entwickelt, damit auch unsere Lieferanten unsere gesetzlichen und ethischen Anforderungen verstehen und erfüllen. Der Kodex beinhaltet Anforderungen zum Umweltschutz, zu Arbeitnehmer- und Menschenrechten sowie Gesundheits- und Sicherheitsmaßnehmen, zu dem sich unsere Partner verpflichten müssen. Auch unsere Antikorruptionsrichtlinie und Kartellrechtsbestimmungen sind für alle unsere Geschäftspartner bindend. Wir befragen alle Lieferanten per Lieferantenbewertungsfragebogen zur Einhaltung verschiedenster gesetzlicher und ethischer Standards. Die Abfrage zu den Themen Qualitätssicherung, Umweltschutz, Hygiene, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und soziales Engagement wird konzernweit stetig weiterentwickelt und optimiert.

Biologischer und technischer Kreislauf

Bewusste Auswahl bereits beim Einkauf

Jährlich geben wir 70.000 Bestellungen für verschiedenste Produkte auf. Schon beim Einkauf achten wir darauf, dass diese, wann immer möglich, wiederverwertbar sind und in biologische oder technische Kreisläufe zurückgeführt werden können. Unser Bestreben ist es, die Entstehung tatsächlicher Abfallprodukte auf ein Minimum zu reduzieren. Langfristig ist es unser Ziel, alle bislang genutzten Produkte wie Möbel, Berufskleidung oder Lebensmittel schrittweise auf ihre Rückführbarkeit in biologische und technische Kreisläufe zu prüfen und diese gegebenenfalls entsprechend anzupassen oder zu ersetzen.

Wir bieten zunehmend Bio und Fair Trade-Lebensmittel an. Bio Limonaden, Bio Tees und Bio Kaffees stehen in Bars und Restaurants zur Auswahl. Im Buffalo Steakhouse wird Fair Trade Schweinefleisch für den Gast zubereitet. Mehr als die Hälfte des Obsts und Gemüses kaufen wir vor Ort regional zu und beim Einkauf fragen wir stets Hühnereier aus Bodenhaltung an.

Im Angebot ist auch Fair Trade-Schokolade von Original Beans. 2017 wurden an Bord allein 3.438 Kilogramm davon verzehrt. Dies sichert das Auskommen von sechs Kakaobauern und deren Familien, 56.000 Bäume wurden geschützt, 12.000 neue Bäume gepflanzt und sechs Tonnen CO2 eingespart.

Die meisten Kosmetik- und Reinigungsprodukte an Bord der AIDA Flotte sind frei von Mikroplastik. Im Body & Soul Spa bieten wir unseren Gästen hochwertige Pflege mit rein natürlichen Inhaltsstoffen an, die mit dem „EcoControl“ und „Icada“ Siegel gekennzeichnet ist. Auf AIDAprima und AIDAperla erwartet die Gäste ein ganzer Organic SPA, der aus natürlichen Materialien gestaltet ist. Der Organic Body & Soul Spa von AIDAprima wurde Anfang 2017 mit dem Green Spa Award 2017 vom Deutschen Wellness Verband e.V. ausgezeichnet.

Im Jahr 2017 haben wir insgesamt 7.800 hochwertige Schlafmatratzen an Bord unserer Flotte ausgetauscht, die in Deutschland gefertigt werden und höchsten Umweltstandards entsprechen. Die Uniformen unserer Crew werden größtenteils bei deutschen Herstellern bezogen, deren Produktions- und Lieferkette transparent offengelegt werden.

AIDA unterstützt seit 2012 die Initiative „CEOs pro Recyclingpapier“. Daher besteht das Druckerpapier in unseren Büros an Land und an Bord zu 100 Prozent aus Recyclingpapier. Es hat das Cradle-to-Cradle-Siegel in Silber. Unser bestehendes Sortiment an Büroartikeln wird, wo möglich, durch nachhaltige Artikel ersetzt oder um diese ergänzt. Gleichzeitig kommen sparsame und recyclingfähige Verpackungen zum Einsatz. Selbst das Material unserer Papierservietten mit dem Nordic Swan Ecolabel ist zu 100 Prozent kompostierbar.

Auf AIDAprima und AIDAperla wurden alle Passagier- und Crewbereiche auf einer Fläche von insgesamt knapp 64.000 Quadratmetern je Schiff mit umweltfreundlichen Teppichböden ausgestattet. Diese sind aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen gefertigt, zum größten Teil bestehen sie aus Schafwolle. Zudem erfüllen sie die strengen Normen des Programms Green Label Plus des Carpet and Rug Institute. Sobald sie ihren ersten Lebenszyklus an Bord beendet haben, werden sie im Rahmen eines exklusiven Take-back-Programmes vom Hersteller zurückgenommen.

Weitere Informationen:
Nachhaltigkeitsbericht der Carnival Corporation & plc
Verhaltens- und Ethikkodex