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Pressestatement zum NABU Kreuzfahrtranking 2017

AIDA Cruises investiert in nachhaltige Technologien
Rostock, 05. September 2017

Auch die Kreuzfahrtbranche steht vor der Aufgabe, nachhaltig zu wachsen. AIDA Cruises ist sich dieser zentralen Herausforderung bewusst. Deshalb investiert AIDA Jahr für Jahr Millionen von Euro in die Entwicklung und praktische Umsetzung neuer Umwelttechnologien an Bord seiner Schiffe. Sowohl im Bereich des Einsatzes von emissionsarmen Flüssigerdgas (LNG) als auch bei der Nutzung von Landstrom hat AIDA Cruises in der Kreuzfahrt Pionierarbeit geleistet und eine Vorreiterrolle übernommen.

Dank des wegweisenden Konzeptes "Green Cruising" wird die vollständige Nutzung von LNG in der Kreuzschifffahrt bereits 2018 Realität. Dadurch werden die Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden fast vollständig vermieden und die Emission von Stickoxiden um bis zu 80 Prozent gesenkt.

Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability von AIDA Cruises: "Wir wissen, wo wir stehen, aber noch wichtiger: wir wissen, wohin wir wollen. Unser klares Ziel ist „Green Cruising", d.h. Emissionen so weit wie möglich zu reduzieren. Mit AIDAnova entsteht in der Meyer Werft in Papenburg gerade das weltweit erste Kreuzfahrtschiff, das zu 100 Prozent mit LNG betrieben werden kann. Damit setzen wir für AIDA und die gesamte Branche neue Maßstäbe. Wir haben vor 20 Jahren gezeigt, dass wir den Kreuzfahrtmarkt revolutionieren können. Das werden wir jetzt wieder tun – für unsere Kunden, aber auch für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.“

 

 

Informationen zum Stand der Umwelttechnologie an Bord der AIDA Flotte

Eine der zentralen Herausforderungen, denen sich AIDA Cruises als Marktführer in Deutschland stellt, ist, Kreuzfahrten nachhaltig zu gestalten. AIDA Cruises investiert Jahr für Jahr Millionen von Euro in die Entwicklung und praktische Umsetzung neuer Umwelttechnologien an Bord der Flotte. Sowohl im Bereich des Einsatzes von emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) als auch der Nutzung von Landstrom hat AIDA Cruises in der Kreuzfahrt Pionierarbeit geleistet und eine Vorreiterrolle übernommen. Dank des wegweisenden Konzeptes „Green Cruising“ wird die vollständige Nutzung von LNG in der Kreuzschifffahrt bereits 2018 Realität.

Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Fakten zusammengestellt:

Ab 2018: Erstmals vollständiger LNG-Betrieb eines Kreuzfahrtschiffes

Die Nutzung von Flüssigerdgas (LNG) stellt aktuell die umweltfreundlichste Lösung im Schiffsbetrieb dar. Als weltweit erste Reederei wird AIDA Cruises seine nächste Schiffgeneration zu 100 Prozent mit LNG betreiben können – im Hafen und auf See. Die beiden Kreuzfahrtschiffe, die in der Meyer Werft in Papenburg entstehen, werden im Herbst 2018 und im Frühjahr 2021 die AIDA Flotte verstärken. Die ersten Reisen von AIDAnova sind bereits buchbar.

AIDA Cruises hat bereits früh in die Erforschung und Erprobung von Anwendungen zur Nutzung von LNG in der Kreuzfahrt investiert. Im Vergleich zur Nutzung von herkömmlichem Marinegasöl mit 0,1 Prozent Schwefelanteil werden die Emissionen bei der Energieerzeugung mittels Flüssigerdgas erheblich gesenkt. Die Emission von Stickoxiden verringert sich um bis zu 80 Prozent, der Ausstoß von Kohlendioxid um weitere 20 Prozent. Feinstaub und Schwefeloxide werden fast vollständig vermieden.

Nutzung von Flüssigerdgas (LNG) durch Kreuzfahrtschiffe im Hafenbetrieb

Bereits heute können AIDAprima und AIDAperla – dank ihres Dual-Fuel-Motors – als weltweit erste Kreuzfahrtschiffe während der gesamten Hafenliegezeit ihre Energie emissionsarm aus LNG produzieren. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Luftqualität, denn 40 Prozent seiner Betriebszeit verbringt ein Kreuzfahrtschiff durchschnittlich im Hafen.

Voraussetzung ist die Verfügbarkeit von LNG im jeweiligen Hafen. In Hamburg, Rotterdam, Le Havre, Southampton und Zeebrügge kann AIDAprima während der Liegezeiten bereits mit LNG betrieben werden. Gemeinsam mit seinen Partnern arbeitet AIDA Cruises daran, die Technologie auch in weiteren Häfen in Europa verfügbar zu machen.

Erforschung weiterer alternativer Formen der Energieerzeugung


Das Potenzial von LNG als umweltfreundlicher Kraftstoff ist damit noch nicht erschöpft. Neue Methoden der Energiegewinnung wie "Power to Gas" haben das Potenzial, LNG zukünftig vollständig CO2-frei zu gewinnen und damit der klimaneutralen Schifffahrt noch näher zu kommen. Wir unterstützen die Weiterentwicklung dieser Ansätze in verschiedenen Forschungsprojekten.

9 von 12 Schiffen der AIDA Flotte verfügen bereits heute über einen Landstromanschluss

Seit Ende April 2017 wird AIDAsol in Hamburg Altona während der Liegezeit über eine Landstromanlage zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt. Dadurch werden die Hauptmaschinen während der gesamten Liegezeit von AIDAsol im Hamburger Hafen abgeschaltet – die Emissionen reduzieren sich auf nahezu Null. Dies ist ein großer Schritt in Sachen Klimaschutz und Verbesserung der Luftqualität in der Hansestadt.

Neben dem Landstromanschluss an Bord von AIDAsol verfügen auch AIDAprima und AIDAperla über je zwei Landstromanschlüsse. Alle sechs weiteren Schiffe, die zwischen 2007 und 2013 in Dienst gestellt wurden, sind ebenfalls für einen Landstromanschluss vorbereitet. Noch ist diese Infrastruktur nur in wenigen Häfen weltweit verfügbar. Hamburg ist in Deutschland bisher der einzige Hafen, der über einen Landstromanschluss verfügt. Hier braucht es weltweit einheitliche technische Standards sowie weitere Investitionen in eine zukunftsfähige Infrastruktur. Für die Nutzung von Landstromanlagen durch AIDA Schiffe braucht es auch ein ausreichendes Angebot an Ökostrom.


Abgasnachbehandlungsanlagen: Bereits 6 von 12 Schiffen der AIDA Flotte ausgerüstet

AIDAprima und AIDAperla verfügen über ein komplexes System zur Abgasnachbehandlung, dem sogenannten EGCS (Exhaust Gas Cleaning System). Auf vier weiteren Schiffen unserer Flotte (AIDAluna, AIDAmar, AIDAdiva, AIDAvita) haben wir Systeme dieser Anlage nachgerüstet. Damit verfügt bereits heute die Hälfte aller Schiffe der AIDA Flotte über ein System zur Abgasnachbehandlung, das die Emissionen von Feinstaub, Stickoxiden sowie Schwefeloxiden um 90 bis 99 Prozent reduziert. Der Ausstoß von Kohlenmonoxid wird um 70 Prozent und die Emissionen von unverbrannten Kohlenwasserstoffen um 85 Prozent gesenkt. Die technischen Zulassungen der Abgasnachbehandlungssysteme sind auf allen sechs Schiffen erfolgt. Wo wir die Genehmigung zum Betrieb der Systeme in unseren weltweiten Fahrtgebieten bzw. Häfen haben, werden diese auch genutzt.


12. Dezember 2018

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04. Dezember 2018

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Pressekontakt

 

Hansjörg Kunze
Vice President Communication & Sustainability
Tel: +49 (0)381/444-8020

Martina Reuter
Senior Manager Communication
Tel: +49 (0)381/444-8022

Kathrin Heitmann
Manager Communication
Tel: +49 (0)381/444-8021

Uta Thiele
Manager Communication
Tel. : +49 (0) 381/444-8030

Alexander Christen
Manager Communication
Tel: +49 (0)381/444-8027

Kerstin Matthes
Manager Internal Communication
Tel. : +49 (0) 381/444-9008

Beate Möller
Team Assistant Communication & Sustainability
Tel: +49 (0)381/444-8029
Fax: +49 (0) 381/444-8025
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