VARIO | Innenkabine
Aruba - Trauminsel mit Glücksgarantie
Tausende von Jahren stand Arubas Wahrzeichen, die Natural Bridge, im wahrsten Wortsinn wie ein Fels in der Brandung. Im Jahr 2005 hielt der spektakuläre Felsenbogen nicht länger stand. Aber selbst die „Ruine“ bietet einen grandiosen Anblick. Und die Wellen haben bereits neue Brücken aus dem Kalkstein gewaschen, die an das Original erinnern. Auch die Bushiribana-Goldmine zählt zu den eindrucksvollen Erinnerungen der Insel. Im 19. Jahrhundert wurde das kostbare Edelmetall dort kiloweise gewonnen. Heute ist Arubas Gold grün: Aloe Vera findet in der Kosmetik reißenden Absatz. Das Gel, das in den Blättern gespeichert wird, ist ein Jungbrunnen für die Haut. Ähnliche Wirkung könnten auch ein paar Stunden am Strand, eine entspannte Schnorchelsafari oder eine Segeltour haben. Probieren Sie es aus!
„Bon bini!“ So heißt man Sie auf Papiamento willkommen, das nur auf den ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao gesprochen wird. Die Herzlichkeit der Menschen auf Aruba passt so recht zum tropischen Klima und zur farbenprächtigen Inselwelt. Kein Wunder, im Karibikparadies der Kleinen Antillen währt der Sommer das ganze Jahr!
Maritime Entdeckungen: Strände & Leuchtturm
An den Puderzuckersandstränden kommt auf Aruba niemand vorbei. Sie ziehen sich kilometerweit die Küste im Südwesten entlang. Zum MooMba Beach – einem Eldorado für Schnorchelfans – geht es im fröhlich-bunten Partybus. Noch mehr Strand gibt es auf der kleinen Privatinsel De Palm Island. Mit der Fähre ist das Freizeit- und Wassersportparadies fix erreicht und man kann nach Herzenslust schnorcheln, rutschen oder Banana-Boot fahren. Arubas steinernes Wahrzeichen wartet an der nordwestlichen Inselspitze auf Sie: der California-Leuchtturm. Er wurde nach einem in unmittelbarer Nähe gesunkenen Schiff benannt. Hier schmeckt die Luft salzig und der Wind bläst Ihnen kräftig ins Gesicht.
Naturschätze: Casibari-Felsen & Arikok-Nationalpark
Felsformationen begeistern hier nicht nur unter Wasser: Bei einer spritzigen Jeeptour geht es offroad zu den Casibari-Felsen, die sich im Inselinneren erheben. Die Ayo Rocks dagegen scheinen wie von einem Riesen in der Gegend verstreut. Einige der Findlinge sind mehrere Tonnen schwer und durch Erosion bizarr geformt. Hier sind auch gut erhaltene Indianerzeichnungen zu finden. Eine weitere natürliche Sehenswürdigkeit sind die Divi-Divi-Bäume, für deren charakteristische Gestalt der stetig wehende Seewind verantwortlich ist. Einige besonders schöne Exemplare wachsen im größten Naturschutzgebiet Arubas, dem Arikok-Nationalpark.
Pilgerziele: Alto-Vista-Kapelle & Bushiribana-Goldmine
Als Ort des Friedens und der Einkehr empfinden die Einheimischen ihr ältestes Gotteshaus, das ziemlich verwegen am Meer liegt. Die Alto-Vista-Kapelle wurde von Indianern und Spaniern erbaut und gilt als Wallfahrtskirche. Weniger ruhig ging es in Arubas „goldenen“ Zeiten zu. Schon im 15. und 16. Jahrhundert zog es Abenteurer auf die Insel, die unter anderem in der Goldmine von Bushiribana ihr Glück suchten. Doch der wahre Goldrausch, von dem die Minenruinen noch heute zeugen, setzte erst im 19. Jahrhundert ein. Ihm verdankt Aruba seinen Namen: „ore“ für Gold,„ruba“ für rot. Immerhin 1,5 Millionen Kilogramm des Edelmetalls holten die Glücksritter damals aus dem Boden.
Bauwerk von Wind und Wellen: Natural Bridge
Absoluter Höhepunkt einer Inseltour war und ist auch heute noch ein Trip zur Natural Bridge. Diese ehemals riesige Naturbrücke aus Korallengestein an der nordöstlichen Küste hat mittlerweile den Widerstand gegen die ewig anstürmenden Wellen aufgegeben. Einst spannte sich das meistfotografierte Wahrzeichen der Insel in acht Metern Höhe 30 Meter über die Felsenküste und war damit das längste und interessanteste Korallengebilde in der gesamten Karibik.
Arubas atemberaubende Unterwasserwelt
Aber auch unter Wasser ist Aruba ein karibischer Traum. Trockenen Fußes und ohne zu tauchen genießen Sie die faszinierende, farbenprächtige Welt durch die großen Fenster im unteren Deck der „Seaworld Explorer Semi-Submarine“. Dabei fällt der Blick auch auf die „Antilla“, eines der größten Wracks in der Karibik. Während einer Segeltour auf der gemütlichen, fast 100 Jahre alten „Mi Dushi“ stoppen Sie hier für einen Schnorcheltrip. Tauchen Sie auf Kapitän Nemos Spuren bis zu 40 Meter tief mit dem U-Boot „Atlantis“ oder werden Sie selbst aktiv und paddeln Sie im Kajak entlang der Spanischen Lagune und des Barcadera-Kanals. Perfekte Entspannung finden Sie am Mangel Halto Beach, dessen flaches Wasser bedingt durch die nahen Mangroven eine besonders vielfältige Flora und Fauna beheimatet. Ein Paradies für Schnorchler!
Hafenname
Aruba Cruise Terminal
Entfernung
6 km
Flughafenname
Queen Beatrix International Airport
Alle Angaben unter Vorbehalt. Kurzfristige Änderungen sind möglich. Genauere Informationen finden Sie in Ihren Reiseunterlagen.
Daten & Fakten
Größe
Aruba ist die westlichste und kleinste der drei ABC-Inseln in der südlichen Karibik. Sie ist nur 30 km lang, 19 km breit und hat ca. 101.500 Einwohner. In der Inselhauptstadt Oranjestad leben ca. 33.000 Menschen.
Klima
Ganzjährig sonnig und trocken, mit einem erfrischenden Nordost-Passatwind. Die Lufttemperatur beträgt durchschnittlich 28 ºC. Von Oktober bis Dezember sind kurze Schauer möglich.
Politik
Aruba ist einer von drei autonomen Landesteilen des Königreichs der Niederlande. Staatsoberhaupt ist der niederländische König. Er wird vertreten durch den Generalgouverneur.
Sprache
Niederländisch, Papiamento
Währung
Zahlungsmittel ist der Aruba-Florin, der sich in 100 Cent unterteilt. 1 Florin entspricht ca. 0,50 Euro.