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Ihre Sicherheit ist unsere oberste Priorität!

Safety First

Wir versichern unseren Gästen, dass wir nach allerhöchsten Sicherheitsstandards arbeiten. Das Wohl unserer Gäste und unserer Crew hat für uns immer die oberste Priorität. Unsere Crew wird in regelmäßigen Schulungen intensiv auf Notsituationen vorbereitet und trainiert insbesondere auch eine mögliche Evakuierung. Die AIDA Schiffe selbst sind mit hochmodernen Geräten ausgestattet und befinden sich in einem technisch einwandfreien Zustand.
Während der letzten 20 Jahre hält die gesamte Kreuzfahrt innerhalb der Reisebranche die beste Sicherheitsbilanz, mit mehr als 90 Millionen gereisten Menschen auf der ganzen Welt.

Wichtiger Sicherheitshinweis für Samsung Galaxy Note 7 Smartphone

Reisehinweis 300x140


Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen. Daher möchten wir Sie dringend auf das Risiko bei der Benutzung Ihres Samsung Galaxy Note7 Smartphones an Bord hinweisen. Aufgrund von fehlerhaften Lithium-Ionen Batterien, die sich überhitzen können, kann es bei diesem Modell zu gefährlichen Explosionen kommen. Sollten Sie in Besitz eines solchen Gerätes sein, raten wir Ihnen dringend von der Benutzung während Ihrer Reise ab. Bitte schalten Sie Ihr Gerät umgehend ab und nutzen Sie kein Ladekabel. Achten Sie auf die Deaktivierung jeglicher Apps, die das Smartphone selbstständig anschalten können, wie zum Beispiel die Alarm-Funktion.

Wie werden Kapitäne ausgebildet

Kapitäne auf der Brücke

Um Kapitän zu werden, durchläuft man einen langen Ausbildungsweg, auf dem man viel Erfahrung und Praxis sammelt. In dieser Zeit nimmt man verschiedene Positionen an Bord eines Kreuzfahrtschiffes ein. Meist beginnt der Weg mit einem nautischen Praktikum. Nach zwei bis drei Jahren Fachhoch- oder Seefahrtschule wählen die Studenten entweder die technische oder nautische Fachrichtung. Auf das Studium folgt die Praxis in verantwortungsvoller Position. Nach einem Jahr als Wachoffizier kann das Befähigungszeugnis „Erster Offizier“ erworben werden. Ein Jahr später kann man zum Kapitän ernannt werden. International unterliegen alle Kapitäne den Anforderungen der so genannten Standards of Training, Certification and Watchkeeping (STCW).

Bei AIDA durchlaufen Kapitäne und Staffkapitäne, ähnlich wie Piloten und Fluglotsen, psychologische Tests. Erfahrene Marinepsychologen erstellen diese unabhängigen Gutachten, sogenannte „360° Assessments“. Darin wird ermittelt, ob die betreffenden Personen neben ihren fachlichen Fähigkeiten auch von ihrem Persönlichkeitsprofil in der Lage sind, in Notfallsituationen schnell und konsequent richtige Entscheidungen zu treffen.

Die An- und Ablegemanöver werden regelmäßig in Simulatoren an Land geschult und trainiert. Außerdem erhält jeder Kapitän wie auch sein Stellvertreter, der Staffkapitän, vor dem Einsatz ein ausführliches Briefing. AIDA überwacht unsere Flotte mit einem online Monitoring-System, das weit über die gesetzlichen Forderungen der Kontrolle hinausgeht.

Sind bei AIDA alle Schotten dicht

Kapitän und Gäste unterhalten sich auf dem Deck

Für den sicheren Betrieb auf Kreuzfahrtschiffen gibt es globale Regeln, die in Abkommen und Verträgen festgehalten werden. Der wichtigste dieser Verträge ist das SOLAS-Abkommen, dass für den Schutz des menschlichen Lebens auf See steht.

An Bord teilen wasserdichte Türen die AIDA Schiffe in mehrere Sektionen. Diese Schotten können elektrisch wie auch per Handkurbel zugefahren werden. Das einwandfreie Funktionieren der wasserdichten Türen an Bord der AIDA Schiffe wird zudem bei allen Sicherheitsinspektionen des Germanischen Lloyd und des Flaggenstaates überprüft. Zusätzlich führen Hafenstaaten und Sicherheitsverantwortliche von AIDA unangekündigte Kontrollen durch. Die wasserdichten Türen auf unseren Schiffen fahren alle vorschriftsmäßig und schneller zu, als von SOLAS gefordert.

Die aktuell gültige SOLAS-Konvention schreibt vor, dass alle wasserdichten Türen, während der Navigation auf See geschlossen zu halten sind. Auf den Schiffen der AIDA Flotte gibt es keine flaggenstaatlichen Ausnahmegenehmigungen für das zeitweilige Fahren mit offenen, wasserdichten Türen. Die Anforderungen der SOLAS-Konvention werden an Bord der AIDA Flotte zu jeder Zeit und ohne Ausnahme umgesetzt.

Gibt es genug Rettungsmittel für alle Passagiere

Rettungsweste

Wir verfügen über genügend Rettungsmittel für unsere Passagiere und Crew an Bord. Die Rettungsmittel werden mindestens einmal im Jahr überprüft und wir üben regelmäßig mit unserer Crew den kompletten Ablauf der Evakuierungsabläufe mit den Rettungsbooten. Für den Fall, dass ein Passagier seine Rettungsweste nicht finden kann, befinden sich an den Sammelstellen, wo die Passagiere ihrem Rettungsboot zugewiesen werden, und in den Rettungsmitteln selbst weitere Rettungswesten. Diese werden dann von der Crew ausgegeben. Vor Beginn der Reise werden Kinderwesten auf die jeweiligen Kabinen verteilt. An den Sammelstellen befinden sich ebenfalls weitere Rettungswesten für Kinder

Wie funktioniert die Evakuierung eines Schiffes ?

Rettungsboot AIDAvita

Eine Evakuierung muss sehr schnell und geordnet ablaufen. Jede Minute kann im Notfall zählen. Deshalb finden an Bord unserer Schiffe wöchentlich sorgfältige Sicherheitsübungen statt. Bei uns sind  alle Passagiere ohne jede Ausnahme innerhalb von 20 Minuten an den Sammelstellen. Ansonsten hilft da nur Übung, Übung, Übung. Jedes Crewmitglied steht an seinem fest zugewiesenen Platz und weiß, was es zu tun hat. Die Crew durchläuft vor ihrem Einsatz an Bord ein gründliches Training an Land. Dieses Basic Safety Training muss mit einer Prüfung absolviert werden.
Alle wichtigen Informationen werden laufend durch den Kapitän auf Deutsch durchgesagt. Wichtig ist uns die deutsche Sprache als einheitliche Bordsprache. Englisch ist zwar die Crewsprache, aber die wichtigen Anweisungen werden von jedem Besatzungsmitglied auf Deutsch beherrscht.
Die Seenotrettungsübung gibt unseren Passagieren die Sicherheit, die sie im Ernstfall brauchen. Dabei wird ihnen vermittelt, wo sich ihre Rettungsmittel befinden und wie sie den Weg zu ihrer Sammelstelle finden. Diese Übung ist Pflicht und da macht auch jeder mit.

Welche technischen Hilfsmittel stehen dem Kapitän zur Verfügung

Kapitän auf der Brücke

Alle AIDA Schiffe haben hochmoderne Navigationstechnik. Es gibt zwei unabhängige Echolote, mehrere Radargeräte, Satellitennavigationstechnik und elektronische Seekarten, die ständig aktualisiert werden. Wichtige Systeme sind doppelt ausgelegt, so dass der Ausfall eines Systems keine Beeinträchtigung der sicheren Schiffsführung bedeutet. Die moderne Brückentechnik hat eine automatische Kursführung im freien See-Raum. Bei Revierfahrten und bei der Ansteuerung der Häfen wird das Schiff manuell durch das Brückenteam geführt. Unsere Sicherheitsstandards gehen weit über die gesetzlichen Vorschriften hinaus und unsere Schiffe werden von den Behörden im Rahmen von unangemeldeten Hafenkontrollen laufend überprüft.

Interview Kapitän André Mahr zum Thema Brandprävention an Bord

Kapitän André Mahr ist bei AIDA Cruises als Director Fleet Management verantwortlich für den operativen Betrieb der Flotte.

Kapitän Mahr, warum muss auf Kreuzfahrtschiffen besonders viel Wert auf Brandverhütung gelegt werden?


Brandprävention ist ein sehr wichtiges Thema. Damit ein Feuer gar nicht erst entsteht, wird auf den Schiffen der AIDA Flotte, wo immer es geht, nicht brennbares Material verbaut. Es gibt an Bord ein hervorragendes Überwachungssystem auf der Brücke und im Maschinenkontrollraum, mit dem wir schon den kleinsten Hinweis auf die Entstehung eines Brandes bemerken. Außerdem gehen die nautischen Offiziere und Sicherheitsmatrosen mehrmals täglich auf Rundgänge über das gesamte Schiff, um potenzielle Gefahrenstellen frühzeitig zu entdecken.

Neben unseren eigenen Kontrollen führen der Germanische Lloyd, der Flaggenstaat und die Hafenbehörden regelmäßig unabhängige Kontrollen in Sachen Brandsicherheit auf unseren Schiffen durch. Ich kann Ihnen versichern, dass der Brandschutz bei AIDA höchste Priorität hat.

Wie kann man sich das konkret vorstellen?

Natürlich haben wir jede Menge Technik, die uns bei der Brandverhütung hilft: In jedem Raum auf dem Schiff können wir zu jeder Zeit die exakte Temperatur überwachen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass jedes Feuer sofort entdeckt wird. Ab 57 Grad springen in den Kabinen automatisch die Löschanlagen an. Mit Rauch- und Hitzemeldern können wir Feuer entdecken und die Rauchgasdichte in jedem Raum messen. Das Flackern von  Flammen wird durch Infrarotdetektoren aufgenommen, die dann einen Alarm auslösen. So bemerken wir jede brennende Zigarette an Bord. Außerdem haben wir in allen anderen Bereichen des Schiffs Kameras, mit denen wir bei Auffälligkeiten sofort jeden Raum überprüfen können. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Crew rund um die Uhr Wache hält und alle Anzeigen und Monitore überprüft. Unsere ferngesteuerten Feuerschutztüren verhindern, dass sich ein Brand ausbreitet. Wenn diese Türen geschlossen werden, können Gäste sie trotzdem passieren. Sie schließen sich automatisch hinter ihnen wieder.

Was dürfen Gäste nicht an Bord bringen?

Bestimmte Gegenstände dürfen unsere Gäste aus Sicherheitsgründen nicht mit an Bord bringen: Bügeleisen, Heizstäbe und Campingkocher sind nicht erlaubt. Offenes Feuer ist selbstverständlich auch untersagt. Das überprüfen wir sehr genau. Jeder Koffer wird deshalb von uns sorgfältig beim Check-in kontrolliert.

Wie wird die Crew für die Feuerbekämpfung geschult?

Auch hier ist die Prävention und das ständige Training das A und O. Jedes Crewmitglied ist sensibilisiert, Gefahren sofort zu entdecken und zu melden. Beim Basic-Safety-Training lernen das alle Crewmitglieder bereits vor dem Aufstieg. Dort übt jeder, wirklich jeder, einen Brand zu löschen. Große Teile der Crew haben sogar eine erweiterte Brandbekämpfungsausbildung. Das betrifft besonders Offiziere wie z.B. den Kapitän und Sicherheitsoffizier, Ingenieure, aber auch Mitarbeiter in der Küche. So können im Falle eines Brandes über 100 Crewmitglieder beim Löschen eingesetzt werden. Alle diese Mitarbeiter werden ständig weitergebildet und für den Ernstfall trainiert. AIDA geht dabei weit über die gesetzlichen Vorschriften hinaus.
Unsere Crew wird bei Auffrischungslehrgängen an der AIDA Academy weiter in der Brandbekämpfung ausgebildet.

Wie wird die Brandbekämpfung an Bord trainiert?

Natürlich üben wir ständig in Brandschutzübungen verschiedene Szenarien, bei denen ein Feuer simuliert wird. Wir haben dafür sogar einen speziellen Beamer, der Flammen projiziert und Kunstnebel erzeugt. Unsere Löschschläuche können mit Druckluft gefüllt werden. So können wir nahezu realistische Bedingungen für die Übung simulieren und so unsere Crew bestens vorbereiten. Schnelligkeit ist sehr wichtig, denn im Ernstfall zählt jede Minute. Das Feuerlöschteam muss schnellstmöglich voll ausgerüstet am Brandherd sein.

Da erfüllen und übererfüllen wir bei unseren Übungen jede vorgeschriebene Norm. Zusätzlich schicken wir Safety Trainer von Land, die auf unsere unterschiedlichen Schiffe gehen und dort zusätzliche Trainings mit der Crew durchführen. Nach dem Prinzip „Train the Trainer“ schulen sie auch die Sicherheitsverantwortlichen an Bord, um einheitliche Standards sicherzustellen.

Wir haben die neueste Technik an Bord, aber die Crew muss sie auch beherrschen. Da hilft nur immer wieder zu trainieren, denn die Sicherheit der Gäste und Crew hat bei AIDA oberste Priorität.

 

Wie wird die Mannschaft auf Notfälle vorbereitet

Goldene Glocke

Wie bei Piloten und Fluglotsen durchlaufen unsere Kapitäne und Staff-Kapitäne psychologische Tests. Erfahrene Marinepsychologen erstellen diese unabhängigen Gutachten. Darin wird ermittelt, ob die betreffenden Personen neben ihren fachlichen Fähigkeiten auch von ihrem Persönlichkeitsprofil in der Lage sind, in Notfallsituationen schnell und konsequent richtige Entscheidungen zu treffen. 

Alle anderen Crewmitglieder durchlaufen vor ihrem Einsatz an Bord ein gründliches Training an Land. Jedes Crewmitglied hat seine feste Aufgabe während eines Notfalls - egal welche Jobposition es an Bord normalerweise ausfüllt. An Land wird in Mannschaftsübungen und theoretischen Schulungen jeder Handgriff antrainiert.

Dieses Basic Safety Training muss mit einer Prüfung absolviert werden. An Bord unserer Schiffe finden wöchentlich sorgfältige Sicherheitsübungen statt. Safety Trainer von Land kontrollieren alle Schiffe und führen dort zusätzliche Trainings mit der Crew durch. Nach dem Prinzip „Train the Trainer“ schulen sie auch die Sicherheitsverantwortlichen an Bord, um einheitliche Standards sicherzustellen.

Sabine Christiansen interviewt AIDA Kapitäne zum Thema Sicherheit

Gibt es an Bord von AIDA für jeden Passagier eine Rettungsweste? Wann findet die Seenotrettungsübung statt? Sabine Christiansen ging für Sie hinter die Kulissen von AIDA und interviewte Kapitän Detlef Harms sowie Kapitän und Ausbilder Burkhard Müller. Wichtige Fragen rund um das Thema Sicherheit und Ausbildung an Bord wurden geklärt – natürlich auch Fragen, die besonders unsere Gäste interessierten.

Sicherheitsinformationen für das Zielgebiet USA

Sicherheit für Gäste und Besatzungsmitglieder hat an Bord der AIDA Schiffe oberste Priorität. Hierbei richten wir uns unter anderem auch nach den Forderungen des "U.S. Cruise Vessel Safety und Securiy Act of 2010". Daher hat sich unser Unternhemen dazu verpflichtet, alle Verdachtsfälle und Straftaten an Bord an das Federal Bureau of Investigation (FBI) und die United States Coast Guard (USCG) zu melden. Die Statistiken über derartige Fälle auf Kreuzfahrtschiffen sind im Internet transparent einsehbar.

Diese Verpflichtung der öffentlichen Darstellung gilt ausschließlich für Kreuzfahrtschiffe. Ähnliche Anforderungen gibt es für keine anderen Reiseveranstalter wie Fluggesellschaften, Hotels oder Freizeitparks. Die aktuelle Statistik finden Sie hier.

Die Übersicht auf der Internetseite der USCG stellt die Straftaten in verschiedenen Kategorien dar.

Verglichen mit polizeilichen Kriminalitätsstatistiken, ist eine Reise auf einem unserer Schiffe eine der sichersten Möglichkeiten, seinen Urlaub zu verbringen.

Sollten Sie von einer Strafttat an Bord betroffen sein oder haben Kenntnis über eine Straftat an Bord, so melden Sie dies bitte an die Rezeption, damit wir Ihnen in dieser Angelegenheit weiter helfen können.

Informationen für Gäste (deutsch)

 

Guest information (english)

 

Weitere Informationen

Kundenbetreuung

Wir sind für Sie da

Bei Fragen zum Thema Sicherheit bei AIDA wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an das AIDA Kundencenter unter folgenden Telefonnummern:

 

Deutschland: 0381 / 20 27 07 22
Österreich: +43 (0) 1 22 70 90 55
Schweiz: +41 (0) 8 48 10 10 11