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Glamour, Zirkus, Tigerente und noch viel mehr

Der Blick hinter die Kulissen

Die Verwundbarkeit, die Kindlichkeit, der Ruhm, die Musik - das sind einige Themen dieser Gruppe. Alle Werke in aufwendigen Techniken gefertigt, vereinen die Betrachtung tief ins Innere. Nichts ist vordergründig, alles hat auf den zweiten Blick eine spannende Geschichte.

Kunst-Event-Reisen

Kunst-Event-Reisen

Erleben Sie Ihren Lieblingskünstler live an Bord unserer Kussmundschiffe. Unsere Künstler begleiten Sie auf vielen atemberaubenden Routen und nehmen Sie mit auf eine Reise in fabelhafte Traumwelten.

 
Janosch

Künstlerinformation

Janosch hat viele Gesichter und Talente: Als vielseitiger Kinderbuchautor und Schriftsteller, als begnadeter Illustrator und Künstler. Seine Radierungen und Bilder sind von einer beglückenden Magie.

Der absichtlich ein wenig krakelige, doch letztlich sichere Strich beim Umriss der Figuren ist für ihn die wichtigste Grundform. Die Umrisse werden mit seinen vertrauten manchmal sogar leuchtenden Farben in einem für ihn typischen Stil belebt.

Als Janosch 1977 mit seinen ersten Radierungen begann, hatten seine Figuren längst die Kinderfantasien und die Kinderzimmer erobert. Er sagt: „Kunst muss beglücken, und man muss durch sie etwas erfahren, was man zuvor nicht wusste, sonst braucht man sie nicht …“

Die vornehmlich kleinformatigen, farbenfrohen Arbeiten lassen die Helden von Janoschs Kinderbüchern, den Tiger, den Bär, den Frosch und die Tigerente auftreten. Neben Tierischem, der Liebe und der Religion finden sich auch Bilder über das Kochen, die Musik, die Medizin, Weihnachten und natürlich Schiffe.

Janosch hat bis heute über 300 Kinderbücher, Romane, Theaterstücke und Fernsehsendungen geschrieben, seine Kinderbücher wurden bisher in etwa 47 Sprachen übersetzt. Seine vielfältige Arbeit wurde in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, mit angesehenen Preisen ausgezeichnet und dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt.

Der 1931 in Oberschlesien geborene Künstler lebt und arbeitet heute auf Teneriffa (Spanien).

Janosch Doppelherz
Janosch - Lach doch Mal Huhn und Frosch
Janosch - Wenn Du Mich Nicht Heiratest
Inge Jastram

Künstlerinformation

Inge Jastrams geistige Verwandtschaft mit Künstlern wie George Grosz oder Oskar Kokoschka ist nicht zu übersehen: Großstadtlandschaften mit entblößten Frauenkörpern, dürre, traurige Frauen inmitten einer mit sich selbst beschäftigten Menschenmasse, alternde Clowns mit knochigen Händen, vertrackte Beziehungsszenen.

Inge Jastram stellt das Leiden der Kreatur dar, schonungslos und mit dem harten Strich der Kaltnadelradierung. Insbesondere der Frauenkörper steht im Mittelpunkt, er ist Ziel erotischer Ausschweifungen ebenso wie das Opfer erkalteter Liebe oder schlicht des Alters.

Die Darstellung des Leidens oder der Trauer ist für Inge Jastram kein Selbstzweck. Zwar stellt sie die dunklen Seiten des Daseins dar, doch blitzt nur allzu oft die Ironie auf, und viele ihrer Grafiken haben einen satirischen Grundgestus. Inge Jastram selber wird von Freunden geschätzt als hilfsbereite und selbstlose Person, als Mutter einer großen Familie und generöse Gastgeberin. Legendär sind ihre Künstlerpartys, bei denen das Rostocker Domizil der Familie regelmäßig restlos überfüllt war.

Inge Jastram wurde 1934 in Naumburg geboren. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Weißensee und machte sich als Schülerin von Werner Klemke einen Namen als Buchillustratorin. In den 90er Jahren entdeckte sie die Kaltnadelradierung als wichtige künstlerische Ausdrucksform für sich. Unter anderem porträtierte sie Prostituierte in Berlin.

Inge Jastram gehört zu einer berühmten Mecklenburger Künstlerfamilie, ihr verstorbener Mann Jo Jastram war Bildhauer und auch ihre Kinder sind angesehene Künstler.

Kunstwerk von Inge Jastram
Robert Nippoldt

Künstlerinformation

Die wilden 20er und 30er des wilden und ungestümen Amerika haben es ihm angetan. Immer wieder begibt sich der Grafiker, Illustrator und Buchkünstler Robert Nippoldt in jene Zeit.

Seine Reisen in die Vergangenheit unternimmt Nippoldt mit Zeichenstift und Feder und lässt Menschen und Orte in stimmungsvollen Kulissen in filigranen, fein konturieren Bildern auferstehen.
 

1977 in Kranenburg am Niederrhein geboren, studierte er in Münster Grafik und Illustration. „Ich hab immer gezeichnet. In der Schule hab ich immer die Lehrer karikiert“, erinnert er sich. 2005 erschien sein erstes Buch Gangster. Die Bosse von Chicago, das sofort vom Deutschen Designer Club und mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde. Ihm folgte Jazz im New York der wilden Zwanziger (2007), das die Stiftung Buchkunst zum schönsten deutschen Buch 2007 kürte, und schließlich Hollywood in den 30er Jahren (2010), das ebenso einen Red Dot erhielt.

Zu den Büchern entstehen stets limitierte Siebdrucke. In großen Serien widmet sich Robert Nippoldt in stilvollen Zeichnungen und mit treffenden Porträts und Szenen den Gangstern jener Zeit, den Jazz-Musikern der 20er und den Hollywood-Stars der 30er. Dabei belässt es der begnadete Schnellzeichner und Porträtist nicht bei bloßen Darstellungen: Er fügt seine Bilderserien mit einem feinen, immer leicht ironischen Stil zu bibliophilen Gesamtkunstwerken, gestaltet Poster und entwirft grafisch anspruchsvolle Kartenspiele.

Nippoldts Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt und mit Buch-, Layout- und Designpreisen ausgezeichnet.

Robert Nippoldt lebt und arbeitet in Münster.

Robert Nippoldt Transatlantic
Robert Nippoldt Harlem Nights
Robert Nippoldt Femme Fatale
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