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Real-reelle Ansichten

Die beeindruckenden Facetten unserer Welt hautnah erleben

Das Rauschen des Meeres hören – den Wein genießen – frische Früchte schmecken.

Künstler stellen Ausschnitte unserer Welt realistisch dar und doch haben diese Werke eine meditative Wirkung und sind nicht nur auf die dargestellte Situation zu reduzieren.

Lassen Sie sich von der beeindruckenden Kunst von Andreas Schiller und Michael Weigel in den Bann ziehen und erfahren Sie in den jeweiligen Künstlerinformationen mehr über deren Leben sowie Werke.

Andreas Schiller

Andreas Schiller

Künstlerinformation

Andreas Schiller prominentes Mitglied der Berliner Künstlerinitiative Tacheles und der Neuen Leipziger Schule, genießt Berühmtheit für sein ambitioniertes Schaffen, das sowohl Aspekte des Symbolismus als auch der Massenproduktion im Zeitalter des Computers in sich schließt.

Sein neuestes Werk, »Global Backup« vereint die Quintessenz der beiden Serien, die ihm breite Zustimmung eintrugen – der in tausendfacher Aus- führung gemalte einzelne Apfel und „Curiosities of the West“ (Wunderkammer des Abendlandes).

Andreas Schiller wurde 1963 geboren, er studierte an der renommierten Hochschule für Kunst und Design Halle (Burg Giebichenstein) und gründete in Potsdam die Arbeits- und Ateliergemeinschaft „Schiller und Friends“. Außerdem betreibt er eine Galerie auf Usedom.

Beliebt sind Andreas Schillers öffentliche Malaktionen, bei denen das Publikum gehalten ist, an der Entstehung der großen Bilderserien teil- zuhaben.

Andreas Schiller - Wunderkammer
Andreas Schiller - Äpfel

Michael Weigel

Michael Weigel

Künstlerinformation

Ozeane bei flirrendem Sommerlicht und im Tiefblau der Nacht, gewaltige Winterstürme und friedliche Strandlandschaften, ergreifende Wolkenformationen als Lichtspiele der Natur: Betrachtet man die „Bilder vom Meer“ von Michael Weigel, so spürt und fühlt man seine Faszination und seine Passion für Himmel und Meer. Seit über 20 Jahren widmet sich der Künstler diesem Thema.

Die künstlerische Leidenschaft führte Weigel (geb. 1973 in Hessen) über die Stationen Borkum, Korsika und Hamburg an die Lübecker Bucht. Seiner Begeisterung für die Natur des Meeres ist er auch in der Theorie gefolgt; über die Ästhetik der Natur hat er 2005 promoviert. Seit Jahren widmet sich Weigel ausschließlich der Malerei. Er hat Scharbeutz-Haffkrug zu seiner Wahlheimat gemacht.

Die meisten Bilder entstehen im Atelier direkt am Strand, einen Steinwurf von der Wasserkante entfernt. Dabei geht es dem Künstler nicht um die naturgetreue Abbildung bestimmter Orte. Vielmehr sind die Bilder Kompositionen, für die Michael Weigel rund um den Globus das Meer studiert hat. „Meine Gemälde sind nicht Wiedergaben eines Motivs, sondern Ergebnisse einer Reflexion der an vielen Orten erlebten und geliebten Meeresnatur“, sagt er.

Michael Weigel lebt und arbeitet in Scharbeutz-Haffkrug an der Ostsee. Seine Arbeiten waren bereits in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen und werden in renommierten Galerien geführt.

Michael Weigel - Power of clouds
Andreas Weigel - Power of Silence

Thierry Pertuisot

Thierry Pertuisot

Künstlerinformation

Indem Thierry Pertuisot metaphorische Elemente gegensätzlicher Naturen verwendet (Eros/Thanatos, Leben/Tod, Wirklichkeit/Wahrscheinlichkeit, Menschlichkeit/Konsum), stellt der französische Künstler mit seinen Bildern die Betrachtung, den Blickwinkel und den Standpunkt in Frage.

Er setzt sich in seiner Malerei mit den klassischen kunsthistorischen Themen wie Stillleben, Landschaft sowie dem Portrait spielerisch auseinander. Thierry Pertuisot ist bekannt für seine Suche nach Grundenergien, die sowohl für unsere Sinne als auch unsere Träume nötig sind und die uns in die Zukunft tragen.

Kollektive und individuelle Erinnerungen und die eng damit in Zusammenhang stehende bildliche Erfahrung durch Gestik, Körper und Geist, Verwurzelung und Bewegung des Lebens werden jenseits der Erinnerungsspeicher konstituiert. In Pertuisots freien Interpretationen werden sie zu zeitlosen wie offenen Kompositionen. Es entsteht ein Rapport aus Erinnerung und Zeit, der verschiedene Auslegungen zulässt.

Der Franzose stellt seine Kunst seit 1989 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen aus, vor allem in Frankreich (u.a. Paris, Reims, Lyon), in Belgien (Brüssel, Kortrijk), Luxemburg, Deutschland (Wiesbaden, Wertingen, Köln) und Kanada (Montreal). Kunstpreise, Stipendien und öffentliche Aufträge im In- und Ausland sowie diverse Ausstellungskataloge begleiten seinen Weg. Seine Arbeiten werden in renommierten Galerien geführt.

Thierry Pertuisot, Jahrgang 1965, lebt und arbeitet in Epernay, Frankreich.

Thierry Pertuisot - Echeveau No. 16
Thierry Pertuisot - Eflorescence

Ralf Luerig

Ralf Lürig

Künstlerinformation

Der in einem Modellbauladen groß gewordene Ralf Lürig entwickelte schon früh eine geradezu barocke Sammelleidenschaft und eine Begeisterung für die Alten Meister.

Zunächst begann Lürig im Malsaal der Hannoverschen Staatsoper und arbeitete als Assistent bei verschiedenen Kostüm- und Bühnenbildnern. Nach einigen Jahren an der Oper wuchs das Bedürfnis, sich tiefgehender mit der Malerei zu beschäftigen, sodass er sich zum Studium entschloss.

In seinen Werken kombiniert der Künstler in klassischer Malweise moderne Themen, die die Menschen ansprechen. Die Gestaltung großer Räume ist auf die kleine Fläche des Bildes übertragen worden. Seine Akteure sind Produkte aus dem Haushalt, Spielzeuge und Lebensmittel, aber auch Frösche und sonstiges Getier. Seine virtuose Maltechnik gepaart mit Witz und Ironie ist schnell zum Markenzeichen geworden.

Der Reiz dieser Künstlerpersönlichkeit liegt in der Gegensätzlichkeit, die sich in seiner Kunst widerspiegelt: zeitkritisch und eindringlich, zugleich aber auch verträumt, verspielt und verschmitzt. Lürig beherrscht verschiedenste Maltechniken, die jedermann „verstehen“ kann, die jedoch anspruchsvoll sind und durch versteckte Botschaften die Wahrnehmung herausfordern.

Ralf Lürig lebt mit seiner Frau und fünf Kindern in Northeim/Niedersachsen.

Ralf Luerig - Oh tea!
Ralf Luerig - Wassermelone

Stefan Becker

Stefan Becker

Künstlerinformation

„Die Suche nach der passenden Linie – das ist es, was den Künstler Stefan Becker antreibt, wenn er das Bild einer Stadt erschafft. Geschichte und Literatur, Filme und Bilder prägen neben persönlichen Eindrücken und Erfahrungen unsere Sicht auf Stadt und Urbanität. Stadtansichten ganz eigner Art fertigt der Städtezeichner Becker vor allem in technisch komplexen Radierungen.

Seit über 30 Jahren setzt sich der Künstler intensiv mit dem Thema „Stadt“ auseinander – in Skizzen, Aquarellstudien, Bildern in Mischtechnik und mannigfaltigen Radiertechniken. Stadtgebilde und urbane Räume werden zu fein ausbalancierten Kompositionen und grafischen Strukturen mit ausgeprägten Horizontalen und Vertikalen sowie starken Hell-Dunkel-Kontrasten.

Seine Städtelandschaften greifen aus verschiedenen Perspektiven Sehenswürdigkeiten und Eigenarten der Städte auf. Dabei kontrastieren abstrakte und gegenständliche Bildpartien. Nürnberg, Bamberg und Würzburg sind für ihn ebenso ein Thema, wie große europäische Städte und immer wieder auch die Metropole New York.

1957 im pfälzischen Herxheim geboren zog es Becker schon früh raus in die Stadt, den Ort von Geschwindigkeit und Freiheit, Austausch und Kultur, Innovation und Spannung. Er studierte Kunst am Städel in Frankfurt/Main und Kunsterziehung in Mainz, 2001 promoviert er an der Universität Frankfurt/Main.

Seit 1983 arbeitet er als freischaffender Künstler. Mit Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen ist er auf nationaler und internationaler Bühne vertreten. Stefan Becker lebt und arbeitet in Speyer und Geinsheim.

Stefan Becker – New York Cranes
Stefan Becker – New York Seaport

Jutta Votteler

Jutta Votteler

Künstlerinformation

"Was mich antreibt, ist das Vorhandensein von Magie und Schönheit in einervergänglichen und harten Welt", sagt Jutta Votteler, die in Malerei, Radierung und Skulptur künstlerisch zu Hause ist. Ihre unverwechselbaren Arbeiten bezaubern durch eine frische Farbpalette, die Vielfalt der Motivik und eine inspirierende Bildsprache.

Die Bilder der Berliner Künstlerin zeigen verschiedene Genre der Bildenden Kunst: Stillleben, Stadtkulissen, allegorische Tierbilder, reale Landschaftenund vor allem verdichtete Kompositionen aus dem reichen Fundus von Flora und Fauna. Poetisch und phantasievoll verknüpft sie dabei Heimisches und Exotisches miteinander: Ihre Radierungen vermögen es, Stimmungen festzuhalten.

Für die Herstellung der Farbradierungen bearbeitet Jutta Votteler ausschließlich drei Kupferplatten, je eine Platte für die Grundfarben Gelb, Rot und Blau. Mit dieser Technik die Komposition der Farben zu denken, erfordert einerseits viel Erfahrung und andererseits die Fähigkeit, eine malerische Vorstellung abstrakt fassen zu können.

Nach einem Kunsterziehungsstudium hatte sich die gebürtige Ludwigshafenerin intensiv mit Farbholzschnitt und Farbradierung auseinandergesetzt und an der Universität Kaiserslautern gelehrt. Die Arbeiten – aus Malerei, Radierung und Skulptur – waren seit 1983 bereits in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen und werden in renommierten Galerien geführt. Viele ihrer Werke befinden sich in öffentlichenund privaten Sammlungen. Jutta Votteler lebt und arbeitet mit ihren drei Kindernin Berlin.

Jutta Votteler – Träumender Tukan
Jutta Votteler – Eulenquintett

Gerhard Völkle

Stefan Becker

Künstlerinformation

Gerhard Völkles bildnerischer Reichtum ist gleichsam einem Gefäß, in das er über Jahre hinweg Begriffe, Bilder, und „Blick-Erfahrungen“ aufgenommen und gesammelt hat, aus welchem das künstlerische Vokabular rekrutiert.

Der in Lörrach geborene und in Binzen im südwestlichsten Teil Deutschlands im Markgräflerland wohnhafte Künstler hat Rost als ästhetische Oberfläche zu seinem Erkennungsmerkmal gemacht. Rost, das ist Vergänglichkeit, das ist, was metallene Gelenke blockiert und unbeweglich macht – was erstarren und zerfallen lässt.

Ausdrucksstärke durch Reduktion: Schattenrissige Figurenbilder werden durch ein selbstentwickeltes Rostverfahren lebendig gemacht. Die mineralische Farbmischung bearbeitet durch Oxidation Oberflächen wie Acrylglas, Leinwand, Holz und Papier und hinterlässt unberechenbare und vielfältige Spuren jenseits der künstlerischen Kontrollnahme.

Im Unterschied zur Pop Art bezieht Gerhard Völkle seine Motive nicht aus der Warenwelt oder der Werbung. In scherenschnittartigen Umrissen und oxidierender Farbigkeit werden in Echtrostmalerei und Mischtechnik  Menschen aus seiner Umgebung ohne Mimik in posierender Haltung und Gestik dargestellt und typische und aussagekräftige Positionen herausdestilliert. Unmittelbar, plakativ und ikonisch.  

Elegante Frauen und junge Männer in selbstbewusster Haltung sind wie Multiples in Reihungen aufgereiht. Immer schwarz und weiß in spannender Kombination mit Echtrost. Dabei geht es mehr um Posen, um die entsprechende Haltung der Gestalten. In manchen Bildern wird die Straße zum Laufsteg für die Eitelkeiten der Schönen, Chicen und Coolen.

Auf Motivsuche bereist der Künstler gerne auch mal diverse Weltmetropolen. Hollywoods TV- und Filmbranche hat sich bereits für Kulissendarstellungen aus Völkles Repertoire bedient. Die gemalten Figurenbilder sind auch Gegenstand von Stahlskulpturen. In Objektrahmen eingefügt, auf Standplatte in diversen kleineren Formaten bis mehrere Meter hoch als Installationen im Innen- und Außenbereich. Die Verrostung erfolgt hier unter Zuhilfenahme der Natur.

Gerhard Völkle - We are so beautiful
Gerhard Völkle – All I See Is You
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