Kreuzfahrten mit AIDA zu den beliebtesten Reisezielen weltweit

 

Ohne intakte Umwelt kein wirtschaftlicher Erfolg - Verband Deutscher Reeder zur Umweltdebatte

Pressemitteilung vom 29.12.2011

Hamburg. Moderne Kreuzfahrtschiffe gehören zu den saubersten Schiffen weltweit. Deutsche Reedereien betreiben eine Flotte nach den technisch höchsten Maßstäben. Der Umweltschutz genießt bei diesen Reedereien neben dem erstklassigen Gästekomfort höchste Priorität: Nachhaltiges Handeln ist für deutsche Kreuzfahrtreedereien eine maßgebende Frage des Unternehmenserfolgs.

So dokumentiert beispielsweise die Reederei AIDA Cruises mit ihrer jungen und modernen Flotte seit 2007 in ihrem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht die Maßnahmen, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen beitragen.

Mit einer Vielzahl von Maßnahmen verbessert die Reederei – ebenso wie andere Kreuzfahrtreedereien - Jahr für Jahr die Schiffseffizienz: Optimiertes Rumpfdesign, reibungsarme Unterwasserstriche  und intelligente Motorentechnologie sichern sinkenden Energiebedarf und damit weniger Emissionen.

Das Umweltengagement geht jedoch weit darüber hinaus. Abwasseraufbereitung an Bord, aufwendige Mülltrennung, Energiesparlampen für den Hotelbetrieb an Bord, Test mit Brennstoffzellen, möglicher Flüssiggaseinsatz als Brennstoff und viele weitere Maßnahmen belegen dies.

Gerade deutsche Kreuzfahrtreedereien wirken aktiv daran mit, weltweit die Luftemissionen zu verringern. Seit 2007 sind in Nord- und Ostsee grundsätzlich nur noch schwefelarme Brennstoffe erlaubt und in allen europäischen Häfen wird seit 2010 ausschließlich Diesel mit einem Anteil von nur noch 0,1% Schwefel verwendet. Die Schwefelemissionen gehen dadurch um über 90 % zurück. Darüber hinaus haben sich deutsche Kreuzfahrtschiffe schon heute darauf eingerichtet, an Liegeplätzen die Energieversorgung über Landstrom zu erhalten.

Maßgebend sind global gültige Regelungsrahmen. Mit Blick auf Schwefel- und Stickoxidemissionen hat die UN-Seeschifffahrtsorganisation (IMO) bereits 2008 eine spürbare Absenkung der zulässigen Emissionsgrenzwerte bis 2020 beschlossen.

Deutsche Kreuzfahrtschiffe, die in besonders sensiblen Gebieten wie der Arktis und der Antarktis auf Expeditionskreuzfahrt unterwegs sind, haben als freiwillige Selbstverpflichtung bereits seit Jahren erheblich saubereren Treibstoff als vorgeschrieben verwendet.

Der zuletzt geforderte Einbau von Rußpartikelfiltern ist bislang nicht möglich, weil es solche Filter noch nicht in Serienreife gibt. Die Kreuzfahrtreedereien arbeiten selbst mit Hochdruck daran, den Einbau zu ermöglichen.

Autor: Dr. Max Johns (Leiter VDR Pressestelle)

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